Konfiguration

Servername, Startbefehl, Startvariablen und Neuinstallation im RespawnHost-Panel. Volle Kontrolle über deinen Gameserver-Start.

Zuletzt aktualisiert am 8. September 2026 · RespawnHost

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Konfiguration im Gameserver-Panel

Der Reiter Konfiguration bündelt die zentralen Einstellungen deines Gameservers: Name, Startbefehl, Startvariablen und — bei Bedarf — die komplette Neuinstallation.

Servername (Alias)

Jeder Server hat einen frei wählbaren Namen, der im Dashboard, in E-Mail-Benachrichtigungen und in der URL-Breadcrumb erscheint.

  1. Öffne Konfiguration
  2. Trage im Feld Servername einen neuen Namen ein (z. B. “Community-Vanilla”, “Clan-MOD-Box”)
  3. Klicke Speichern

Wenn du das Feld leer lässt, nutzen wir den Standard-Spielnamen (z. B. “Minecraft”, “Arma Reforger”).

Startbefehl

Der Startbefehl ist die komplette Kommandozeile, mit der dein Server gestartet wird. Für die meisten Spiele musst du hier nichts ändern — die Default-Werte sind sinnvoll dimensioniert.

Ein Minecraft-Startbefehl sieht typischerweise so aus:

java -Xms128M -Xmx{{SERVER_MEMORY}}M -jar server.jar nogui

Fortgeschrittene können hier eigene JVM-Flags, Pfade oder Parameter einsetzen. Variablen wie {{SERVER_MEMORY}} oder {{SERVER_PORT}} werden automatisch vom Panel eingesetzt.

Bei Minecraft-Servern lässt sich der Startbefehl frei bearbeiten. Bei allen anderen Spielen zeigen wir ihn nicht an: Dort hängen Wine-Wrapper und verkettete Parameter daran, ein Tippfehler macht den Server unstartbar.

Installierst du ein Modpack über den Modpack-Installer, setzen wir den Startbefehl automatisch passend zum Loader — du musst nichts umstellen. Siehe die FAQ unten zu run.sh.

Aktionen:

  • Speichern — übernimmt den geänderten Startbefehl beim nächsten Start
  • Zurücksetzen — setzt den Befehl auf den Standard des gewählten Templates zurück

Bei einem falschen Startbefehl startet der Server nicht. Nutze Zurücksetzen, wenn du dich verkonfiguriert hast.

Startvariablen

Je nach Spiel und Template zeigt das Panel eine Liste von Startvariablen — Konfigurationsfelder, die als Umgebungsvariablen an den Server übergeben werden. Beispiele:

Im Panel steht über jedem Feld sein Anzeigename — danach suchst du. Die technische Kennung daneben brauchst du nur, wenn du die API nutzt.

So heißt das Feld im PanelTechnische KennungBeschreibungBeispiel
Server JAR DateinameSERVER_JARFILEDatei, die den Server startetserver.jar
Minecraft VersionMINECRAFT_VERSIONSpielversion1.26.1
Build-NummerBUILD_NUMBERPaper-/Spigot-Buildlatest
Java-VersionJAVA_VERSIONJava-Version21
Download-URLDLURLURL für eigenen Jar-Download(optional)

Bei Arma Reforger sind es z. B. Log-Level, Scenario-Flags oder Backend-Region. Bei Hytale je nach Template die World-ID und Server-Name.

Jede Variable hat:

  • Label und Beschreibung (was macht sie?)
  • Wert (editierbar, wenn isEditable gesetzt)
  • Default-Wert (zum Vergleichen)
  • Validierungsregeln (z. B. “nur Zahlen”, “erforderlich”)

Änderungen werden beim nächsten Serverstart aktiv.

Neuinstallation

Am Ende des Konfigurations-Reiters findest du die Danger Zone mit dem Button Neuinstallation.

⚠️ Achtung: Die Neuinstallation löscht alle Serverdateien — Welt, Plugins, Mods, Konfigurationen — und installiert das gewählte Template komplett neu. Alle Daten gehen unwiederbringlich verloren.

Wann Neuinstallation sinnvoll ist:

  • Server ist durch fehlerhafte Mod-Installation zerstört
  • Du willst komplett frisch starten
  • Ein Template-Upgrade (z. B. Spigot → Paper) soll sauber erfolgen

Vorgehen:

  1. Erstelle zuerst ein Backup, wenn du irgendetwas behalten willst
  2. Öffne Konfiguration
  3. Scroll nach unten zu Neuinstallation
  4. Klicke den Button, lies die Warnung und bestätige
  5. Der Server-Status wechselt zu installing, das Template wird frisch installiert
  6. Nach 1-3 Minuten ist der Server neu einsatzbereit

Der Servername, die Startvariablen und das Paket bleiben erhalten — nur die Dateien sind neu.

Fair-Use-CPU und fester Speicher

Jeder RespawnHost-Gameserver bekommt:

  • Garantierten RAM — laut Paketgröße, dediziert auf der Maschine reserviert
  • Dedizierten NVMe-SSD-Speicher — Fair Use, typischerweise 25-150 GB je nach Paket
  • Fair-Use-CPU — du teilst CPU-Kerne mit anderen Gameservern auf der Maschine, bekommst aber garantiert deinen fairen Anteil. Spitzen (Chunk-Loading, World-Saves, Startvorgang) werden mit deutlich mehr Kernen bedient als der Durchschnitt
  • Premium-Hardware — moderne AMD Ryzen CPUs, DDR5/DDR4 RAM, NVMe Gen4 SSD

Fair Use heißt konkret: Keine fixen CPU-Slots, kein künstliches Throttling bei Burst-Last. Server, die sich permanent 100 % eines Kerns schnappen (defekte Mods, Krypto-Mining), bremsen wir aus — alle anderen profitieren vom Headroom.

FAQ

Frage: Mein Server startet nicht mehr nach Änderung des Startbefehls.

Klicke Zurücksetzen im Startbefehl-Feld. Der Default wird wiederhergestellt und der Server startet wieder.

Frage: Wie ändere ich die Java-Version?

Bei Minecraft-Templates ist Java 21 Standard. Über die Startvariable JAVA_VERSION kannst du zwischen 8, 11, 17 und 21 wählen.

Frage: Bleibt mein Paket nach Neuinstallation gleich?

Ja. Neuinstallation betrifft nur die Dateien, nicht das Paket oder den Standort.

Frage: Kann ich nach Neuinstallation ein Backup wiederherstellen?

Ja. Nach der Neuinstallation gehst du in den Backups-Reiter und wählst Wiederherstellen. Die Backup-Daten sind von der Neuinstallation nicht betroffen.

Frage: Was ist mit Arbeitsspeicher im Startbefehl?

RAM wird über das Paket festgelegt — nicht im Startbefehl. Die Variable {{SERVER_MEMORY}} wird automatisch eingesetzt. Wenn du upgraden willst, nutze das Paket-Upgrade im Server-Dashboard.

Frage: Kann ich einen eigenen JAR hochladen?

Ja. Entweder per Dateimanager oder über die DLURL-Startvariable (Download-URL), die das Panel beim Start automatisch abruft.

Frage: Mein Modpack bringt eine run.sh mit — wie stelle ich den Start von der JAR auf die .sh um?

Gar nicht — und das ist Absicht. Forge und NeoForge liefern ab Minecraft 1.17 eine run.sh mit, die selbst nichts weiter tut, als Java mit zwei Argumentdateien aufzurufen (user_jvm_args.txt und unix_args.txt). Genau das macht unser Startbefehl direkt.

Hast du das Modpack über den Modpack-Installer eingerichtet (CurseForge oder Modrinth), ist der Startbefehl bereits richtig gesetzt. Er erkennt selbst, was das Pack mitgebracht hat:

  • Forge / NeoForge ab 1.17 — startet über unix_args.txt, zusätzlich wird user_jvm_args.txt geladen, falls vorhanden
  • Fabric, Quilt, Forge vor 1.17, Vanilla, Paper — startet über die vom Installer hinterlegte Server-JAR
  • Findet er beides nicht, greift die Einstellung Server JAR Dateiname

Trag deshalb möglichst nicht ./run.sh als Startbefehl ein. Dann käme der Arbeitsspeicher aus der user_jvm_args.txt des Modpacks statt aus deinem Paket: Dein Server liefe mit dem RAM-Wert, den der Pack-Autor auf seinem eigenen Rechner hatte, statt mit dem gebuchten.

Hast du das Modpack von Hand hochgeladen, steht noch der Standard-Startbefehl drin, der eine JAR-Datei startet. Zwei Wege:

  • Empfohlen: Installiere das Pack über den Modpack-Installer. Dann setzen wir den Startbefehl passend zum Loader, und dein Paket-RAM greift.
  • Wenn es bei der eigenen Installation bleiben soll: Trag unter Konfiguration bei der Einstellung Server JAR Dateiname die Datei ein, die dein Pack wirklich startet. Bei Forge und NeoForge ab 1.17 gibt es keine solche Datei mehr — dort führt nur der Modpack-Installer zum Ziel, oder du passt den Startbefehl selbst an und stellst den Arbeitsspeicher in der user_jvm_args.txt von Hand auf die Größe deines Pakets.