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Fitnacraft-Server erstellen: eigenes Streamer-Projekt in unter einer Stunde

So erstellst du bei RespawnHost einen eigenen Fitnacraft-Server: RAM richtig wählen, Paper aufsetzen, Whitelist und PvP konfigurieren, Plugins installieren und den Startabend überstehen.

Zuletzt aktualisiert am 1. September 2026 · RespawnHost

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Kann ich einen eigenen Fitnacraft-Server erstellen?

Ja. Auf den offiziellen Fitnacraft-Server kommst du nur per Einladung, das Format selbst kannst du aber mit deiner eigenen Community nachbauen. Dafür brauchst du einen Minecraft-Java-Server mit Whitelist und aktivem PvP. Bei RespawnHost steht der Server in unter 90 Sekunden bereit, die Einrichtung mit Konfiguration, Plugins und Testlauf dauert danach etwa eine halbe Stunde.

SchrittDauerWas passiert
1. Paket wählen und Server erstellen2 MinutenRAM und Standort auswählen, Server wird automatisch aufgesetzt
2. Server-Typ auf Paper setzen2 MinutenBeste Performance für Gruppenprojekte mit Plugins
3. server.properties konfigurieren5 MinutenPvP an, Whitelist an, Spawnschutz aus
4. Whitelist befüllen5 MinutenAlle Teilnehmer eintragen, bevor die Adresse öffentlich wird
5. Plugins installieren10 MinutenCoreProtect, Voicechat, Karte, Anticheat
6. Welt vorgenerieren und testen15 MinutenChunky laufen lassen, einmal mit voller Gruppe joinen

10 Prozent mit dem Code FITNACRAFT

Für Minecraft-Server bei RespawnHost gibt der Code FITNACRAFT 10 Prozent Rabatt. Er gilt für Festpakete und wird nicht mit dem Laufzeitrabatt kombiniert, es zählt jeweils der größere von beiden. Am meisten bringt er deshalb bei der 30-Tage-Laufzeit.

Wie viel RAM braucht ein Fitnacraft-Server?

Der Bedarf richtet sich nach der Gruppengröße. Entscheidend ist dabei nicht der Alltag, sondern der Startabend: Alle joinen gleichzeitig und laufen in verschiedene Richtungen. Das ist der eigentliche Lasttest.

TeilnehmerCharakter des ProjektsEmpfohlenes PaketPreis pro Monat
5 bis 10Freundesrunde4 GB8,00 €
10 bis 20Erste Fraktionen, gute Dynamik6 GB11,39 €
20 bis 30Echtes Fitnacraft-Feeling8 GB15,20 €
30 bis 50Großes Projekt mit Moderation12 GB21,60 €

Preise, Stand 1. September 2026

Die Angaben sind Monatspreise für die 30-Tage-Laufzeit. Bei längeren Laufzeiten sinkt der effektive Monatspreis, bei 360 Tagen um 20 Prozent. Alternativ rechnest du sekundengenau per Pay-per-Use ab. Ein 8-GB-Server kostet dann rund 0,058 € pro Stunde und nur, solange er läuft. Aktuelle Preise stehen auf der Seite Minecraft-Server mieten.

Warum nicht einfach das größte Paket? Weil mehr RAM keine höheren TPS bringt. Ab etwa 16 GB arbeitet der Garbage Collector der Java-VM ineffizienter, und der begrenzende Faktor bei Projektservern ist ohnehin die CPU. Details dazu stehen in Wie viel RAM braucht ein Minecraft-Server?.

Schritt 1: Server erstellen

Du erstellst den Server direkt auf respawnhost.com, nicht im Dashboard:

  1. Minecraft auswählen
  2. RAM-Paket wählen. Du zahlst ausschließlich für den Arbeitsspeicher, CPU mit 6 vCores im Fair Use, 30 GB NVMe-Speicher und unbegrenzte Spielerslots sind inklusive
  3. Standort wählen: Frankfurt am Main für eine deutschsprachige Gruppe, Salt Lake City für US-Teilnehmer
  4. Auf Server erstellen klicken. Die Bereitstellung dauert in der Regel unter 90 Sekunden

Danach steht der Server auf Offline. Das ist Absicht: erst konfigurieren, dann starten. Bei Pay-per-Use laufen die Kosten ab dem Start.

Schritt 2: Paper als Server-Typ wählen

Für ein Projekt mit 20 oder mehr Leuten und Plugins ist Paper die richtige Wahl. Es ist gegenüber Vanilla deutlich effizienter und unterstützt alle Bukkit- und Spigot-Plugins, die du für die Regelkontrolle brauchst. Fabric oder Forge lohnen sich nur, wenn deine Gruppe wirklich Mods spielen will. Dann muss allerdings jeder Teilnehmer dieselben Mods installieren, und genau daran scheitern die meisten Startabende.

Den Server-Typ stellst du im Panel ein und kannst ihn später wechseln. Die Vergleichstabelle steht unter Minecraft Server-Typen im Vergleich.

Schritt 3: Konfiguration setzen

Im Panel unter Konfiguration oder direkt in der server.properties über den Dateimanager:

pvp=true
difficulty=hard
white-list=true
enforce-whitelist=true
spawn-protection=0
online-mode=true
allow-flight=false
max-players=30
view-distance=8
simulation-distance=6
motd=Unser Projekt - Start Sonntag 19 Uhr

view-distance=8 statt der Standard-10 klingt nach wenig, spart aber genau dort Leistung, wo es beim gleichzeitigen Start aller Teilnehmer knapp wird. Den Port vergibt das Panel automatisch, den musst du nicht anfassen.

Whitelist zuerst

Sobald deine Server-Adresse einmal im Stream oder in einem Clip zu sehen war, kennt sie jeder. Aktiviere die Whitelist und trage alle Teilnehmer ein, bevor der Server das erste Mal öffentlich läuft. Spieler fügst du im Konsolen-Reiter mit /whitelist add Name hinzu.

Schritt 4: Plugins installieren

Über den Marktplatz im Panel mit einem Klick oder manuell als .jar im Ordner plugins/:

PluginWarum es auf einem Projektserver Pflicht ist
CoreProtectProtokolliert jede Blockänderung, klärt Streitfälle und macht Griefing per Rollback rückgängig
Simple Voice ChatProximity-Voicechat. Gespräche finden im Spiel statt und nicht in getrennten Discord-Räumen, das verändert die Dynamik komplett
ChunkyGeneriert die Welt vor, damit der Startabend nicht am Chunk-Laden erstickt
LuckPermsRegelt, wer moderieren darf und wer nicht
BlueMap oder DynmapLive-Karte im Browser, auf der Zuschauer Fraktionsgebiete in Echtzeit sehen
Vulcan oder ein vergleichbarer AnticheatNur nötig, wenn Fremde oder Wettbewerb im Spiel sind

Die Installationswege im Detail stehen unter Die besten Minecraft-Plugins und Minecraft Mods installieren.

Voicechat braucht einen zusätzlichen Port

Simple Voice Chat nutzt standardmäßig UDP-Port 24454, der Minecraft-Port allein reicht nicht aus. Frag per Support-Ticket, welcher zusätzliche Port für deinen Server freigegeben ist, und trage ihn in der Plugin-Konfiguration ein.

Schritt 5: Welt vorbereiten

  • Vorgenerieren: /chunky radius 3000 und /chunky start in der Konsole. Das dauert je nach Größe eine Weile, verhindert aber die Lag-Spitzen, wenn 25 Leute gleichzeitig in 25 Richtungen loslaufen.
  • Seed festlegen: Wenn du eine bestimmte Startlandschaft willst, setze level-seed vor dem ersten Start. Danach geht das nur noch mit einer neuen Welt.
  • Backups einrichten: täglich, dazu ein manuelles Backup direkt vor dem Start. Bei einem Format, in dem Zerstörung erlaubt ist, ist das der wichtigste Sicherheitsnetz-Punkt überhaupt. Siehe Server Backups.

Schritt 6: Adresse verteilen

Auf der Server-Detailseite stehen IP und Port. Schöner ist eine eigene Adresse wie projekt.deinedomain.de, dafür legst du einen SRV-Record an. Die Anleitung steht unter Eigene Domain einrichten. Für ein Projekt mit Publikum lohnt sich das doppelt: Die Adresse ist merkbar, und du kannst später auf einen anderen Server umziehen, ohne dass jemand etwas ändern muss.

Die Startabend-Checkliste

  • Whitelist enthält alle Teilnehmer, mit korrekt geschriebenen Namen
  • Testlauf mit mindestens der halben Gruppe gelaufen, mindestens einen Tag vorher
  • Voicechat funktioniert bei allen, Port ist freigegeben
  • Welt vorgeneriert, Backup direkt vor dem Start gezogen
  • Regeltext geschrieben und von allen gelesen, siehe Fitnacraft Regeln
  • Klar, wer im Streitfall entscheidet
  • Server läuft mindestens 30 Minuten vor Start und ist warmgelaufen

Was RespawnHost empfiehlt

Für die typische Projektgröße von 20 bis 25 Leuten passt das 8-GB-Paket auf Paper am besten: genug Luft für den Startabend, ohne für RAM zu zahlen, das nie genutzt wird. Läuft das Projekt nur an Abenden, ist Pay-per-Use deutlich günstiger als ein Festpaket, weil ein gestoppter Server nichts kostet. Läuft er dagegen durchgehend, fährst du mit einem Festpaket und langer Laufzeit besser.

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FAQ

Frage: Wie erstelle ich einen Fitnacraft-Server?

Minecraft-Server auf respawnhost.com bestellen, Server-Typ Paper wählen, in der server.properties PvP aktivieren und die Whitelist einschalten, dann CoreProtect und einen Voicechat installieren. Die Bereitstellung dauert unter 90 Sekunden.

Frage: Was kostet ein eigener Fitnacraft-Server?

Für eine Gruppe von 20 bis 30 Leuten reicht ein 8-GB-Paket für 15,20 € im Monat, Stand September 2026. Mit dem Code FITNACRAFT sind es 10 Prozent weniger. Bei Pay-per-Use zahlst du rund 0,058 € pro Stunde und nur, solange der Server läuft.

Frage: Wie viele Spieler passen auf so einen Server?

Slots sind bei RespawnHost nicht begrenzt, entscheidend ist der RAM. 8 GB tragen ein Projekt mit 20 bis 30 aktiven Spielern komfortabel.

Frage: Brauche ich Mods für ein Fitnacraft-artiges Projekt?

Nein. Vanilla-Gameplay mit Paper und einigen Plugins reicht völlig. Mods erhöhen den Aufwand, weil jeder Teilnehmer sie installieren muss.

Frage: Wie verhindere ich, dass Fremde auf den Server kommen?

Mit white-list=true und enforce-whitelist=true in der server.properties. Setz das, bevor die Adresse im Stream sichtbar wird.

Frage: Kann ich den Server nur an Projektabenden laufen lassen?

Ja. Bei Pay-per-Use fallen Kosten nur an, solange der Server läuft. Gestoppt zahlst du nichts, die Welt bleibt erhalten.

Frage: Welche Minecraft-Version sollte ich nehmen?

Die aktuellste stabile Java-Version, für die deine Plugins verfügbar sind. Kläre das vor dem Start, denn ein Versionswechsel mitten im Projekt kostet unnötig Nerven.