Minecraft Artwork

Wiki & Guides

Minecraft

Sandbox · Survival · Mojang Studios · Xbox Game Studios

Minecraft Server mieten

Fitnacraft Regeln: Was auf dem Server erlaubt ist und wie du sie selbst umsetzt

Die Fitnacraft-Regeln erklärt: PvP, Trolling, Griefing-Grenzen und Fraktionen. Dazu die konkrete Umsetzung in server.properties und mit Plugins für dein eigenes Projekt.

Zuletzt aktualisiert am 1. September 2026 · RespawnHost

Auf dieser Seite

Welche Regeln gelten bei Fitnacraft?

Fitnacraft hat kein öffentlich veröffentlichtes Regelwerk. Der Host legt die Regeln pro Staffel fest und kommuniziert sie im Stream. Über alle Staffeln hinweg gilt dieselbe Linie: Konflikt ist erwünscht, Zerstörung nur in Maßen. Trolling, Diebstahl und PvP gehören zum Format, wer eine komplette Basis dem Erdboden gleichmacht, riskiert eine Strafe.

BereichWie es bei Fitnacraft gehandhabt wird
PvPGrundsätzlich aktiv, ohne feste Safezones
TrollingErlaubt, solange es kreativ bleibt und nicht in reine Zerstörung kippt
GriefingKleine Aktionen toleriert, großflächige Zerstörung wie das Sprengen ganzer Basen wird sanktioniert
DiebstahlTeil des Spiels
FraktionenTeilnehmer schließen sich zu Gruppen und Reichen zusammen, teils mit eigenen Ordnungskräften
StreitschlichtungDer Host entscheidet, oft nach Diskussion im Stream
Cheats und HacksNicht Teil des Formats, führt zum Ausschluss

Kein offizielles Regelwerk

Die Übersicht fasst zusammen, was aus den Streams und der Berichterstattung zu den Staffeln 2024 und 2025 bekannt ist. Sie ist keine offizielle Regelliste. Für die Staffel 2026 waren zum Stand 1. September 2026 noch keine Regeln kommuniziert, siehe Fitnacraft 2026.

Warum überhaupt Regeln, wenn Chaos das Ziel ist?

Weil ein Projekt ohne Grenzen nach wenigen Tagen tot ist. Wenn jede Basis sofort gesprengt werden darf, hört das Bauen auf, und ohne Bauten gibt es nichts, worüber man sich streiten kann. Die Regeln dienen also nicht dem Frieden, sondern dem Erhalt der Spielgrundlage. Es soll etwas geben, das man stehlen, erobern oder verlieren kann.

2025 wurde das Regelwerk berichteten Angaben zufolge nachgeschärft, nachdem Aktionen in den Vorjahren zu weit gegangen waren. Dazu kam ein Fraktionssystem, das Verhandlungen und Bündnisse strukturiert, samt Teilnehmern, die als eine Art Ordnungsmacht auf Regelverstöße achten.

Die Fitnacraft-Regeln auf dem eigenen Server umsetzen

Das Format lässt sich sauber nachbauen. Der technische Teil steckt in drei Ebenen: server.properties, Plugins und einem Regeltext für deine Gruppe.

1. server.properties

Diese Einstellungen bilden den Fitnacraft-Rahmen ab. Du bearbeitest sie im RespawnHost-Panel unter Konfiguration oder direkt im Dateimanager:

pvp=true
difficulty=hard
white-list=true
enforce-whitelist=true
spawn-protection=0
online-mode=true
allow-flight=false
max-players=30
view-distance=8
simulation-distance=6

Was die wichtigsten Werte bewirken:

  • pvp=true: Spieler können sich gegenseitig Schaden zufügen. Ohne das kein Fitnacraft.
  • white-list=true plus enforce-whitelist=true: Nur eingeladene Accounts kommen rein, und bereits verbundene Fremde fliegen beim Aktivieren raus. Für ein Projekt mit Publikum ist das die wichtigste Einstellung überhaupt, denn deine Zuschauer sehen die Server-Adresse im Stream.
  • spawn-protection=0: Hebt den unzerstörbaren Bereich um den Weltspawn auf. Sonst existiert eine faktische Safezone, die jeden Konflikt verzerrt.
  • difficulty=hard: Sorgt für Druck durch die Welt selbst, nicht nur durch Mitspieler.
  • allow-flight=false: Verhindert, dass Flug-Cheats unauffällig durchgehen.

Whitelist vor dem ersten Start setzen

Sobald deine Server-Adresse einmal im Stream zu sehen war, ist sie öffentlich. Aktiviere die Whitelist, bevor der erste Teilnehmer joint, nicht danach. Spieler fügst du über die Konsole mit /whitelist add Name hinzu, das Panel hat dafür einen eigenen Konsolen-Reiter.

2. Plugins für Regelkontrolle

Auf einem Paper-Server helfen diese Plugins, Regeln durchzusetzen statt sie nur zu behaupten:

PluginWofür bei einem Fitnacraft-Projekt
CoreProtectProtokolliert jede Blockänderung. Damit klärst du im Streitfall, wer was zerstört hat, und machst Griefing per Rollback rückgängig
LuckPermsRechteverwaltung: wer darf Befehle nutzen, wer moderiert, wer hat gar nichts
Simple Voice ChatProximity-Voicechat direkt im Spiel, der größte Content-Hebel für Konfliktformate
ChunkyGeneriert die Welt vor, damit der Startabend nicht am Chunk-Laden hängt
BlueMap oder DynmapLive-Karte im Browser: Zuschauer sehen Fraktionsgebiete, du siehst Bauaktivität
Vulcan oder ein vergleichbarer AnticheatFängt Flug- und Reach-Cheats ab, bevor daraus ein Drama wird

Plugins installierst du über den Marktplatz im Panel oder manuell als .jar im Ordner plugins/. Die Details stehen unter Die besten Minecraft-Plugins.

Simple Voice Chat braucht einen eigenen Port

Simple Voice Chat läuft standardmäßig über UDP-Port 24454, der Minecraft-Port allein genügt nicht. Frag über ein Support-Ticket nach, welcher zusätzliche Port für deinen Server freigegeben ist, und trage ihn in der Plugin-Konfiguration ein.

3. Der Regeltext für deine Gruppe

Technik allein regelt nichts. Schreib vor dem Start fünf bis zehn Sätze auf, die alle vorher lesen. Bewährt hat sich diese Struktur:

  1. Was ist erlaubt. Diebstahl, Fallen, Trolling, PvP jederzeit.
  2. Was ist verboten. Vollständige Zerstörung von Basen, Cheats, Aktionen außerhalb des Spiels wie Doxxing, Streamsniping oder echte Beleidigungen.
  3. Was passiert bei Verstößen. Rollback per CoreProtect, temporärer Bann, im Wiederholungsfall Ausschluss.
  4. Wer entscheidet. Eine Person, nicht das Plenum. Diskussionen über Zuständigkeit killen jedes Projekt.
  5. Wie lange läuft das Projekt. Ein festes Enddatum verhindert, dass die Staffel ausblutet.

Tipp aus der Praxis

Die häufigste Ursache für abgebrochene Projekte ist nicht Griefing, sondern das Fehlen einer Instanz, die entscheidet. Bestimme vor dem Start, wer im Streitfall das letzte Wort hat, und halte dich als Host selbst daran, auch wenn es gegen dich ausgeht.

Was RespawnHost empfiehlt

Aktiviere CoreProtect ab dem ersten Tag, nicht erst nach dem ersten Vorfall, denn es protokolliert nur, was nach der Installation passiert. Und plane tägliche Backups ein. Bei einem Format, in dem Zerstörung erlaubt ist, entscheidet ein sauberer Wiederherstellungspunkt darüber, ob aus einem Vorfall eine gute Geschichte oder ein beendetes Projekt wird. Wie du Backups einrichtest und zurückspielst, steht unter Server Backups.

Weiterlesen

FAQ

Frage: Ist Griefing bei Fitnacraft erlaubt?

In Grenzen. Kleinere Aktionen und Diebstahl gehören zum Format, das großflächige Zerstören ganzer Basen wird dagegen sanktioniert.

Frage: Ist PvP bei Fitnacraft immer aktiv?

Ja, PvP ist grundsätzlich aktiv und es gibt keine festen Safezones. Auf dem eigenen Server erreichst du das mit pvp=true und spawn-protection=0.

Frage: Wer bestimmt die Fitnacraft-Regeln?

Der Host Rohat legt sie pro Staffel fest und entscheidet auch über Strafen. Ein veröffentlichtes Regelwerk gibt es nicht.

Frage: Wie verhindere ich Griefing auf meinem eigenen Projektserver?

Mit CoreProtect kannst du jede Blockänderung nachvollziehen und per Rollback zurücksetzen. Kombiniert mit täglichen Backups bleibt kein Schaden dauerhaft.

Frage: Brauche ich einen Anticheat für ein privates Projekt?

Bei reinen Freundesrunden meist nicht. Sobald Reichweite und Wettbewerb dazukommen, lohnt sich ein Anticheat-Plugin, weil Flug- und Reach-Cheats sonst schwer zu beweisen sind.

Frage: Wie setze ich eine Whitelist in Minecraft?

white-list=true und enforce-whitelist=true in der server.properties setzen, dann Spieler über die Konsole mit /whitelist add Name freischalten.