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Pumpkin Crossplay: Java und Bedrock auf einem Server

Pumpkin bringt Java- und Bedrock-Zugang von Haus aus mit — ohne Geyser. So aktivierst du den Bedrock-Port, was NetherNet ist und wo die Grenzen liegen.

Zuletzt aktualisiert am 5. September 2026 · RespawnHost

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Java und Bedrock auf einem Pumpkin-Server

Auf klassischen Java-Servern braucht Crossplay eine Brücke: Geyser übersetzt zwischen Bedrock- und Java-Protokoll. Pumpkin geht einen anderen Weg — beide Protokolle sind direkt im Server eingebaut. Java-Zugang und Bedrock-Zugang sind zwei getrennte Sektionen derselben Konfigurationsdatei.

Warnung

Der Bedrock-Support ist in der Feature-Liste des Projekts ausdrücklich als „W.I.P." markiert, also unfertig. Rechne mit Verbindungsproblemen und fehlenden Funktionen. Für verlässliches Crossplay ist heute Geyser auf einem Java-Server die ausgereiftere Lösung.

Wie richte ich den Bedrock-Zugang ein?

Dein Server hat bei RespawnHost neben dem Java-Port eine zweite Portfreigabe für Bedrock (Standard: 19132). Beide Zugänge werden in der pumpkin.toml konfiguriert:

[networking.java]
enabled = true
address = "0.0.0.0:25565"

[networking.bedrock]
enabled = true
online_mode = true
max_players = 20
motd = "Mein Crossplay-Server"

[networking.bedrock.nethernet]
enabled = true
address = "0.0.0.0:19132"

Trage bei address jeweils die Ports ein, die dir das Panel zugewiesen hat — den Hauptport für Java, die zweite Freigabe für Bedrock. Danach den Server neu starten.

Welche Bedrock-Optionen gibt es?

OptionBedeutung
enabledBedrock-Zugang an oder aus
online_modeAuthentifizierung der Bedrock-Spieler
max_playersEigenes Spielerlimit für Bedrock
view_distanceSichtweite in Chunks, getrennt von Java
simulation_distanceSimulationsdistanz, getrennt von Java
motdEigene Serverbeschreibung für Bedrock-Clients
username_prefixPräfix vor Bedrock-Namen, z. B. . oder *
replace_username_spacesLeerzeichen in Bedrock-Namen ersetzen
chunk_cachingChunk-Zwischenspeicher für Bedrock-Clients

Der Unterbereich [networking.bedrock.nethernet] steuert die Netzwerkanbindung: Adresse, optionale externe IP, Identitätsschlüssel und die verwendeten STUN-Server.

Tipp

Setze username_prefix auf ein kurzes Zeichen wie .. Dann erkennst du Bedrock-Spieler sofort in der Spielerliste — und Namenskollisionen mit Java-Konten sind ausgeschlossen.

Wie verbinden sich Bedrock-Spieler?

In der Bedrock-Edition unter Spielen → Server → Server hinzufügen: Serveradresse eintragen und als Port die zweite Freigabe aus dem Panel angeben, nicht den Java-Port. Auf Konsolen ist das Hinzufügen eigener Server je nach Plattform eingeschränkt — das ist eine Grenze von Minecraft, nicht von Pumpkin.

Häufige Fragen

Brauche ich Geyser oder Floodgate? Nein. Pumpkin spricht das Bedrock-Protokoll selbst. Umgekehrt lässt sich Geyser auch nicht als Plugin nachrüsten, weil Pumpkin keine Bukkit-Plugins lädt.

Sehen Java- und Bedrock-Spieler dieselbe Welt? Ja, es ist ein Server mit einer Welt. Getrennt sind nur die Zugänge und deren Einstellungen.

Können Java- und Bedrock-Spieler unterschiedliche Sichtweiten haben? Ja, view_distance und simulation_distance existieren in beiden Sektionen getrennt. Für schwächere Bedrock-Geräte ist ein niedrigerer Wert oft sinnvoll.

Was ist NetherNet? Der Transportweg, über den Bedrock-Clients die Verbindung aufbauen. In der Konfiguration liegt er unter [networking.bedrock.nethernet] und bringt eigene Adress- und STUN-Einstellungen mit.

Funktioniert Crossplay mit meinem Velocity-Netzwerk? Der Proxy-Modus gilt für den Java-Zugang. Plane Bedrock-Spieler deshalb direkt auf dem Pumpkin-Server ein, nicht über den Proxy — mehr dazu im Konfigurations-Guide.

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