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Rust: Wie viel RAM & welches Paket brauche ich?

RAM-Empfehlungen für Rust-Server nach Spielerzahl und Map-Größe, warum der Verbrauch über den Wipe-Zyklus wächst und welches RespawnHost-Paket passt.

Zuletzt aktualisiert am 13. Juli 2026 · RespawnHost

Wie viel RAM braucht ein Rust-Server?

Rust gehört zu den anspruchsvollsten Survival-Games für Server-Hardware. Facepunch selbst empfiehlt für Dedicated Server 12 GB freien RAM — und weist darauf hin, dass große 6000er-Maps mehr brauchen. Die Kurzantwort nach Setup:

SetupEmpfohlener RAM
Kleine Gruppe (bis ~20 Spieler, Map ≤ 3000)8–10 GB
25–50 Spieler, Map 3000–350010–12 GB
50–100 Spieler, Map 3500–4000, Plugins12–16 GB
100+ Spieler, Map 4000+, viele Plugins16–20 GB

Die Map-Größe ist der größte Faktor

Anders als bei vielen Spielen hängt der RAM-Verbrauch bei Rust vor allem an der Weltgröße (server.worldsize, 1000–6000):

  • Eine 3000er-Map belegt schon beim Start rund 4–6 GB.
  • Eine 4000er-Map mit vollem Server liegt bei 10–12 GB.
  • 5000–6000er-Maps brauchen auch leer bereits 8 GB und mehr.

Dazu kommen grob 50–150 MB pro aktivem Spieler und der Overhead deiner Plugins (die ersten ~10 Plugins: etwa 0,5–1 GB; große Setups mit 25+ Plugins deutlich mehr). Welche Map-Größe zu welcher Spielerzahl passt, zeigt der Guide Maps, Seeds & Weltgröße.

Warum der RAM-Verbrauch über den Wipe wächst

Ein frisch gewipter Rust-Server startet schlank. Mit jeder Basis, jeder Tür und jedem platzierten Objekt steigt die Entity-Zahl — und damit der RAM-Bedarf, Woche für Woche bis zum nächsten Wipe. Zwei Konsequenzen:

  1. Regelmäßige Neustarts einplanen — üblich sind alle 12–24 Stunden (z. B. nachts). Sie geben belegten Speicher frei und halten die Tickrate stabil. Im RespawnHost-Panel lassen sich automatische Neustarts einrichten.
  2. Lieber eine Stufe größer wählen, wenn ihr lange Wipe-Zyklen (monatlich) fahrt oder viele Plugins nutzt.

CPU: Takt schlägt Kerne

Die Welt-Simulation von Rust läuft im Kern single-threaded — entscheidend ist die Leistung pro Kern, nicht die Kernzahl. Deshalb laufen RespawnHost-Server auf AMD Ryzen 9 9950X mit hoher Taktrate, DDR5-RAM und NVMe-SSDs (offiziell empfiehlt Facepunch mindestens 15 GB freien Speicherplatz auf SSD/NVMe). Das musst du nicht konfigurieren — es ist bei jedem Paket dabei.

Welches RespawnHost-Paket passt zu dir?

Unsere Rust-Pakete unterscheiden sich primär beim RAM — die Slots sind bei allen unbegrenzt:

  • 8 GB — kleine Freundesgruppe auf einer kompakten Map (≤ 3000), Vanilla oder wenige Plugins.
  • 10–12 GB — solide Basis für 25–50 Spieler oder eine 3500er-Map mit Plugin-Grundausstattung.
  • 16 GB — Community-Server mit 50–100 Spielern, 4000er-Map und ordentlichem Plugin-Stack. Unsere Empfehlung für ambitionierte Server.
  • 18–20 GB — große Communities, 4500er+-Maps, viele Plugins und lange Wipe-Zyklen.

Die aktuellen Preise findest du auf der Rust-Server-Seite. Mit Pay-Per-Use zahlst du nur, wenn der Server läuft — ideal, wenn ihr nur an Wipe-Wochenenden spielt.

Kann ich später upgraden?

Ja. Wenn eure Community wächst oder ihr auf eine größere Map wollt, wechselst du im Panel auf ein größeres Paket.

Häufige Fragen

Reichen 8 GB für den Start? Für eine kleine Gruppe auf einer 3000er-Map: ja. Plant ihr eine 4000er-Map, mehr als ~25 Spieler oder viele Plugins, nimm direkt 12–16 GB — Facepunch selbst nennt 12 GB als Richtwert.

Mein Server ruckelt trotz genug RAM — woran liegt’s? Meist an zu langem Betrieb ohne Neustart (Entities + Speicher sammeln sich an) oder an einzelnen speicherhungrigen Plugins. Automatischen Neustart einrichten und den Plugin-Stack prüfen (oxide.stats zeigt den Verbrauch pro Plugin, siehe Plugins-Guide).

Zählt die Spielerzahl allein? Nein — Map-Größe und Entity-Zahl (Basen, Objekte) wirken stärker auf den RAM als die reine Spielerzahl. Ein 4000er-Server in Woche 4 des Wipes braucht deutlich mehr als am Wipe-Tag.

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