Rust: Mit dem Livestock-Update ziehen Kühe und Schafe auf die Insel
Facepunch bringt Viehzucht, Milch und Wolle nach Rust. Admins bekommen neue Convars für den Air-Wolf-Helipad, am 22. Oktober folgt ein Pflichtupdate.
· RespawnHost Redaktion
In eigener Sache
Facepunch hat am 1. Oktober das Livestock-Update für Rust veröffentlicht. Kern des Patches sind Kühe und Schafe, die du einfangen, halten und züchten kannst. Dazu kommen kleinere Tiere, eine Generator-Neuheit und Änderungen an der Stromversorgung, die vor allem Server mit wenigen Spielern betreffen.
Viehzucht mit Genetik
Beide Tierarten liefern Dung, Kühe geben Milch und Schafe Wolle. Schlachten lassen sie sich wie jedes andere Tier, das bringt Fleisch, Knochen und Leder. Wie Pflanzen haben die Tiere Gene und Bedürfnisse. Du kannst also auf den perfekten Klon hinzüchten, nur funktionieren die Gene laut Facepunch nicht genau wie bei Pflanzen.
Ausgewachsene Tiere verkaufst du an einen neuen Händler vor dem Stall. Sein Angebot ist zufällig und richtet sich nach der Qualität der Gene. Lehnst du dreimal ab, will er 15 Minuten lang nichts mehr von dir kaufen. Wolle nimmt derselbe Händler an, höchstens 400 Stück auf einmal.
Milch kannst du direkt trinken. Lagerst du sie vier Stunden im Kühlschrank, lässt sie sich in Magermilch und Sahne trennen. Milch verlängert Tee-Effekte, Sahne verstärkt sie. Gegen ausbüxende Tiere gibt es neue Tore und Zäune.
Fleisch, das sonst verdirbt, landet künftig im Biofuel Generator. Er macht daraus Low Grade, muss aber etwa alle 30 Minuten von Hand umgerührt werden. Frösche, Kaninchen, Eichhörnchen, Meeresschildkröten, Krabben und Quallen beleben zusätzlich die Insel, sind aber vorerst nur Kulisse.
Was ändert sich für Server?
Facepunch rechnet nicht mit FPS-Einbrüchen durch die Tiere. Pro Frame verarbeitet der Server nur einen Teil der NPCs, bis zu einer festen Zeitgrenze. Bei vielen Tieren reagieren sie dann langsamer, statt die Framerate zu drücken. Das neue Navigationssystem soll seit dem letzten Patch mindestens doppelt so schnell laufen.
Der Air-Wolf-Helipad im Bandit Camp ist zu Beginn jedes Wipes kaputt. Erst wenn Spieler ihn gemeinsam mit Ressourcen reparieren, verkauft der Händler wieder Fluggeräte. Admins können das über zwei Convars steuern:
vehicle.padrepairsrequiredauf false nimmt die Änderung zurückvehicle.setrepairablepadssetzt den Helipad fest auf kaputt (0) oder repariert (1)
Ruhige Server profitieren von einer zweiten Änderung. Sind höchstens zehn Spieler online, halten Heavy Fuses viermal so lange. Bis 100 Spieler nähert sich der Wert schrittweise wieder dem Normalwert an. Facepunch begründet das damit, dass auf kleinen Servern sonst oft lange kein Strom fließt und dadurch auch der Marktplatz ausfällt.
Plane den 22. Oktober ein. Um 18 Uhr britischer Zeit (19 Uhr MESZ) erscheint ein Pflichtupdate für Server und Client mit Halloween-Inhalten.
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