HumanitZ 1.1: Spooky Update bringt Headshot-Modus und rät Servern zum Wipe

Das Update 1.1 ist da, mit NPC-Rekrutierung, Funkgeräten und Halloween-Inhalten. Für eigene Server empfiehlt das Team einen kompletten Wipe.

· RespawnHost Redaktion

Titelbild von HumanitZ
Bild: indie.io

Das HZ-Team hat am 19. Oktober das Update 1.1 für HumanitZ veröffentlicht, intern „Spooky Update“ genannt. Einen neuen Spielstand brauchst du dafür nicht. Wer am Experimental Branch teilgenommen hat, muss aber zurück auf die Standardversion wechseln, denn der Experimental-Zweig funktioniert nicht mehr und bekommt keine Updates. Einen Tag später folgte bereits der Hotfix 1.1A.

Was neu ist

Die größte Neuerung betrifft nur Einzelspieler und lokal gehostete Partien: Du kannst NPCs in der Welt anwerben. Voraussetzung ist die Radio-Tower-Quest. Angeworbene Überlebende begleiten dich auf Beutezügen, arbeiten in der Basis, halten Wache oder ziehen auf eigene Aufträge los. Bis zu zwei zusätzliche Außenposten lassen sich anlegen. Achte dabei auf die Eigenschaften der Leute, manche zeigen sich erst nach einer Weile.

Dazu kommen diese Inhalte:

Zum Headshot-Modus schreibt das Team trocken, Zeeks ließen sich nur aufhalten, indem man den Kopf entfernt oder das Gehirn zerstört. Den Modus kannst du auch in laufenden Spielständen nachträglich einschalten.

Bei den Verbesserungen fallen ein größeres Sichtfeld und vereinfachte Modelle für bessere Performance auf. Gruppenmitglieder reiten jetzt mit dir auf dem Pferd, NPCs steigen mit ins Auto. Rund 300 weitere Gegenstände auf der Karte lassen sich zerlegen. Die Patch Notes listen außerdem Dutzende Fehlerbehebungen, darunter mehrere Exploits zum Duplizieren von Items und zum Stehlen fremder Fahrzeuge.

Was ändert sich für Server?

Das Team empfiehlt Server-Betreibern ausdrücklich einen kompletten Wipe beim Wechsel auf 1.1. Nur so greifen die serverseitigen Änderungen und Stabilitätsverbesserungen, die sonst mit vorhandenen Daten kollidieren können. Die offiziellen Server wurden bereits zurückgesetzt.

Neu in den Server-Einstellungen sind die Waffenhaltbarkeit, der Headshot-Modus, die Tage bis zum Recycling von Autos und das Aufräumen fallengelassener Rucksäcke. Laut Patch Notes ist auch der Fehler im asynchronen Speichersystem behoben, durch den Fortschritt auf Servern verloren gehen konnte. Fahrzeuge werden nach 14 Tagen Inaktivität wieder korrekt freigegeben.

Der Hotfix 1.1A verlangt einen Neustart, damit der Server den Patch zieht. Behoben sind damit verlorene Rucksäcke beim Tod mit bestimmten Einstellungen und die fehlende Todesmarkierung auf der Karte. Auf Dedicated Servern klappt jetzt das gemeinsame Reiten mit der Gruppe. Dazu kommt ein Fix für die Server-Logs.

Als Nächstes plant das Team das Winter-Update mit Experimental Branch 1.2. Darin soll das Bausystem komplett überarbeitet werden, dazu kommen tragbare Schilde und das Aufheben ganzer Basis-Objekte. Den Schutz gegen Skybases hat das Studio deshalb auf diese Version verschoben.

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